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ARCHIV WECHSELAUSSTELLUNG |
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19. Februar bis 5. April 2010
G. Roland Biermann snow + concrete
Der in London lebende Künstler G. Roland Biermann (geb. 1962) zeigt eine Fotoreihe, die das Schmelzen von Schnee in einer Betonecke beobachtet. Damit werden räumliche und zeitliche, graphische und plastische Bezüge miteinander verbunden.
Schnee ist aber auch eine Metapher für Leben und Vollendung. Das englische Wort concrete steht für Beton, aber auch für Konkret.
Was ist dabei Konkret - Schnee oder/und Beton?
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. |
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3. Dezember 2009 bis 31. Januar 2010
Im Zeichen des Kreuzes - Die Limburger Staurothek
Die Limburger Staurothek (Lade für das Kreuz) birgt ein großes Stück vom wahren Kreuz Jesu Christi. Die Kreuzreliquie ist mit ihrer byzantinischen Lade die in der 2. Hälfte des 10. Jh. in Byzanz entstanden ist, das bedeutendste Schatzstück des Bistums Limburg, zu dem auch Frankfurt am Main zählt.
Die Staurothek wurde bis zum vierten Kreuzzug 1204 in Konstantinopel aufbewahrt. Danach brachte Sie Heinrich von Ulmen, ein Vasall von Bonifaz von Montfort, der mit einer Prinzessin der kaiserlichen Familie verheiratet war nach Trier. Von dort gelangte die Staurothek in das Kloster Stuben an der Mosel, das 1780 aufgelöst wurde. Der Kurfürst und Erzbischof von Trier verwahrte sie dann auf der Burg Ehrenbreitstein. In der Säkularisation gelangte die Staurothek dann in den Besitz des Herzogs von Nassau nach Weilburg. Der Herzog schenkte die Staurothek, dem zweiten Bischof von Limburg Wilhelm Bausch
Wenn auch die Staurothek während unserer Ausstellung aus konservatorischen Gründen in Limburg verbleiben muss, so zeigt die Ausstellung doch fast alle kleineren Kreuzreliquien aus den Gemeinden des Bistums, wertvolle Kreuze und Objekte zur Geschichte der Staurothek und der damit verbundenen Kreuzverehrung und deren einigenden Kraft für unser Bistum seit seiner Gründung bis heute.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 25 Euro. |
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18. September bis 1. November 2009
Axel Malik
Die skripturale Methode
Über meine Arbeit
1989 beginne ich mit meinem bis heute ununterbrochenen Projekt des täglichen "Schreibens".
Der Schreibprozess besteht aus einzelnen, zeichenartigen, sich nicht wiederholenden Setzungen.
Die Bewegungsspuren sind komplexe Linien einer sich ausdifferenzierenden Bewegungssphäre. Lesen kann man das nicht, jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn.
Die Zeichen dieser expansiven Matrix beschreiben nichts, das außerhalb ihrer eigenen Vibration und gekrümmten Frequenzdichte existiert. Es ist nicht ihr Auftrag, Anspruch und Sinn, für etwas "da draußen" zu stehen oder adäquat zu sein, ein Symbol, ein funktionales Skript, das Informationen codiert.
In dem Moment, wo man dem Schreiben dies aus dem Fokus nimmt, passiert in der Schreibbewegung etwas Entscheidendes, denn die Abwesenheit der Dinge, kehrt als eine verdichtete Gegenwart, als eine expandierende Intensität des Augenblicks in die Schrift selbst zurück. Die inhomogene Dynamik und unberechenbare Potentialität der Schreibbewegung selbst, um diese Realität geht es.
Axel Malik |
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19. Juni bis 30. August 2009
Robert Schad - mever, fuhl und skitnok
Die Linie im Raum ist die Grundgegebenheit der Stahlskulpturen von Robert Schad.
Sie bestimmt die Bewegung und die Richtung seiner Arbeiten, den Ablauf und die Idee. Fast wie einen Strich auf einen Zeichenblock, so malt der Künstler seine Skulpturen in den Raum. Sie sind wie ein Merkzeichen oder Signaturen aus der Hand des Künstlers. Und doch gewinnt diese Linie ein Körperleben.
Ähnlich assoziativ wie Robert Schads Skulpturen sind auch deren Namen. Sie sind Sprachereignis und formengewordene Erlebnisse. |
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27. März bis 3. Mai 2009
Tacet - die große Stille im Dommuseum Frankfurt am Main
Unter diesem Titel gibt das Dommuseum Frankfurt am Main einen Einblick in das Leben der Kartäusermönche, die ihr Leben in absolutem Schweigen verbringen.
Die Bilder sind von hoher Spiritualität und theologischer Dichte. Sie laden ein zum Innehalten und zur Meditation.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 2 Euro |
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21. Januar bis 1. März 2009
Arne-Bernd Rhaue
Ein Bild
Der Kölner Künstler (geb. 1954), zeigt im Frankfurter Dommuseum ein monumentales Leinwandbild (7 m x 3,80 m).
Die Bildidee stammt aus dem Kaiserdom und ist von dem Künstler in heutige Fragestellungen hinein bearbeitet und transferiert worden.
Arne Bernd Rhaue, der erster "Artist in Residence" der Kunststation St. Peter in Köln war, ist in den vergangenen Jahren durch Ausstellungen im In- und Ausland aber auch durch Arbeiten in Kirchen (Osnabrück, Norderney) bekannt geworden.
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18. November 2008 bis 11. Januar 2009
Jochen Flinzer
Grün
Jochen Flinzer arbeitet weitgehend als Zeichner. Sein Arbeitsmaterial ist freilich nicht der Stift, sondern die Nadel und der Faden. Die Linie von A nach B ist es, die ihm künstlerisches Medium ist.
Grundmotiv von Jochen Flinzers Arbeiten ist die Spannung zwischen Kontinuität und Wandlung, der Verwandlung, der Metamorphose und des ewigen Werdens und Vergehens.
Die Jahreszeiten und das Meer sind für den Künstler Bilder dieses Vorganges. Kein Frühling ist derselbe, kein Sommer ist beständig, keine Welle kommt je so wieder wie sie war.
Grün ist dabei wie auch blau die Verwandlungsfarbe - jeweils auch Farben des Geistes - vielleicht nicht schlechthin, aber erscheint uns nicht das Meer bisweilen blau, bisweilen grün? Und ist nicht die Natur grün und doch ruhen in diesem Grün die ganzen Farben des Herbstes.
Die im Dommuseum Frankfurt am Main gezeigten Arbeiten von Jochen Flinzer können als ein Brainstorming zum Thema Verwandlung betrachtet werden, als ein Beitrag zum Thema Geist und Leben.
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13. August bis 5. Oktober 2008
Josef Bücheler
Rauminstallation
Das Dommuseum zeigt eine Rauminstallation von Josef Bücheler, der in Wiesbaden geboren wurde und aufgewachsen ist, er lebt und arbeitet heute in Rottweil. Sein Leben ist von klösterlicher Spiritualität geprägt. Einfachheit und Naturbezug sind wie Vertikale und Horizontale in sein Leben eingewebt.
Die Erfahrung benediktinischen Lebens und die in der Armut Bangladesh scheinen in seinen Arbeiten gegenwärtig. Weide, Asche, Erde, Stoffreste und Papier sind die Grundausstattungen des Künstlers. Manchmal auch blitzt Farbe hinter der aufgetragenen Asche und Erde hervor. Seine Papierobjekte - große collagierte und bemalte Formen aus Zeitungspapier oder aus Plakaten - die fast wie Kutten oder Tücher im Raum schweben, bilden zusammen eine eigene plastische Form.
Sisalseile verbinden die Objekte mit dem Himmel und der Erde. Ihre ruhige und doch vom Leben geprägte Präsenz verleihen den Objekten etwas Erhabenes aber auch etwas Demütiges.
Büchelers Arbeiten überrauschen durch die Zurücknahme auf Naturmaterialien und -formen. Blätter und Schwingen, Flügel und Astwerk, Öffnungen und Spalten, Werden und Vergehen ist in das plastische und zeichnerische Werk des Künstlers eingewebt. Alles bezieht sich aufeinander und auf ein Jenseits der Erde.
Büchelers Rauminstallation steht in ihrer Bescheidenheit zwar in einem formalen Kontrast zur Pracht der Gold- und Silberarbeiten aber auch der Textilien im Dommuseum, nicht aber in deren Haltung und inhaltlichen Bezügen.
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16. Mai bis 20. Juli 2008
Wilhelm Rauscher
Der Päpstliche Hofjuwelier, Hof- & Domgoldschmied in Fulda
Wilhelm Rauscher, 1864 - 1925, gehört zu den führenden Goldschmieden des Historismus. Seine Werkstatt in Fulda belieferte seit 1892 die deutschen Bischöfe und Bistümer insbesondere die von Limburg und Fulda, aber auch das von Breslau mit liturgischen Geräten z.B. mit Monstranzen und Kelchen oder Bischofstäben und Altarkreuzen.
Sein Geschäftssinn ließ ihn Kataloge für seine heiligen Waren drucken, die er in der ganzen Welt vermarktet hat. Auch weltliche Herrschaften und katholische Kirchengemeinden in Frankfurt und Umgebung gehörten zu seinen weltweiten Abnehmern.
Das Dommuseum Frankfurt zeigt eine kleine Auswahl aus dem umfangreichen Werk und Verkaufssortiment Rauschers.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 15 Euro |
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20. Februar bis 27. April 2008
Nicole Ahland
Samuel - Rauminstallation
Nicole Ahland (geb. 1970) präsentiert im Dommuseum die Installation "Samuel".
Sie geht den schmalen Grad zwischen Intimität und Sinnlichkeit, der
Sebastiansikonographie, der Ecce-Homo - Pose und der Christus- und
Passionsdarstellung. Die ausliegenden Postkarten mit dem Schriftzug "Nichts
getan" verweisen die Installation auf ein Ethisches hinter aller sagbaren
Wirklichkeit.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 8 Euro. |
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11. Oktober bis 2. Dezember 2007
Eckhard Froeschlin - Buchkunst
Handpressendrucke, Mappen, Unikatbücher, Radierungen
Das Buch (griech. Biblia) ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Auch das Judentum und der Islam leben aus einem heiligen Buch. All diese Bücher waren im Orient und Okzident Anlass für eine bedeutende Buchkultur, die freilich spätestens mit dem Taschenbuch des 20. Jahrhunderts ihr Ende fand.
Eckhard Froeschlin (geb. 1953) versucht dem Buch und seinen Inhalten gestalterisch gerecht zu werden. Dabei gestaltet er durch seine Graphik nicht nur den Text eines Buches sondern er will ihm auch durch den Satz, den Druck und die Bindung handwerklich gerecht werden.
Das Dommuseum zeigt bis 2. Dezember von Eckhard Froeschlin gestaltete Bücher.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 12 Euro und ein Einblattdruck in einer Auflage von 30 Exemplaren für 100 Euro mit einem Text des mittelalterlichen Mystikers Meister Eckhard.
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8. August bis 30. September 2007
Thomas Weber - Das Dorf
Thomas Weber (*1958), zeigt im Frankfurter Dommuseum seine Terrakotta-Installation "Das Dorf".
Die bis heute ca. 1.000 Teile zählende Arbeit voller skurrilem Witz zeigt eine Parallel-Welt im Raum der Kunst. Die frechen und manchmal auch Furcht erregenden Terrakotta-Plastiken des Künstlers erinnern von Ferne an Menschen, Tiere, Behausungen und Gebrauchsgegenstände, die alle der phantastischen Welt der Kunst entsprungen zu sein scheinen.
In einer Zeit der Megastädte und der Globalisierung ist Webers "Dorf" alles andere als die Erinnerung an eine Idylle. "Das Dorf" ist die Auseinandersetzung mit dem Fremden und Ganz-Anderen.
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24. Mai bis 9. Juli 2007
Gert Wiedmaier - Stille Orte - Frankfurter Entwürfe
Gert Wiedmaier hat mit seiner Schwarz-Weiß-Postkartenserie vom Frankfurter Kaiserdom seine Einblicke und Ausblicke dieses wohl bedeutendsten Bauwerkes der Stadt fotografisch festgehalten.
Sie zeigen einen spezifischen und persönlichen Blick vom Dom, auf den Dom und in das Innere des Domes. Der in Stuttgart lebende Künstler suchte im Dom "stille Orte" und gestaltete im Dommuseum ein Fußbodenmosaik aus 8.000 Postkarten vom Dom.
Die Ausstellung wird im Museum für Kommunikation Frankfurt ergänzt durch einer Ausstellung mit Wiedmaiers Postkarten aus dem öffentlichen Raum der Stadt.
Zur Ausstellung erscheint eine Postkartenpublikation für € 17,00.
Einzeln (nur Dom oder nur Stadt) für € 10,00.
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24. März bis 01. Juli 2007
Der Heilige Leib und die Leiber der Heiligen
Dommuseum im Haus am Dom
Die wesentliche Erinnerung des Christlichen Kultes ist die Erinnerung an Inkaration und Passion Christi dessen Fleisch und Blut in der Gestalt von Brot und Wein gegenwärtig gesetzt wird.
Seit dem Frankfurter Konzil von 794, dem von Karl dem Großen einberufenen ersten Konzil der Westkirche, war klar, Bilder dürfen nicht kultisch verehrt werden. Verehrt werden dürfen aber die Reliquien der Heiligen. Sie repräsentieren die Heiligen am Altar.
Die Ausstellung "Der Heilige Leib und die Leiber der Heiligen" im Dommuseum Frankfurt am Main zeigt durch einzigartige Beispiele die Vielschichtigkeit der Reliquienverehrung, die nicht nur eine Verehrung der körperlichen Überreste der Heiligen ist, auf. Sie zeigt, wie die Leiber der Heiligen seit dem Mittelalter immer mehr durch kostbare Schreine geschmückt und in Szene gesetzt worden sind.
Auf diese Weise wird die Präsenz der Heiligen vor Ort inszeniert und propagiert. Später dann sind es auch Sachreliquien- die bedeutendsten wohl die Kreuzreliquien, der Hl. Rock und das Turiner Grabtuch - die als "Souvenirs" die fromme Erinnerung an die Heiligen wach halten. Diese Reliquienandenken haben gerade im 19. Jahrhundert die produktivste Zeit.
Wie Brot und Wein in der Heiligen Messe, den Gottessohnes als gegenwärtig repräsentieren, so wird die Heilige Schrift (Bibel) wie übrigens auch der Koran als Inkarnation des göttlichen Wortes geglaubt. Das Wort Gottes ist gegenwärtig im heiligen Text.
Ausstellung in Kooperation mit dem Museum der Weltkulturen und deren Projekt Hautzeichen - Körperbilder.
Katalog: S. Hartmann, A. Heuser, M. Th. Kloft (Hr.): Der Heilige Leib und die Leiber der Heiligen. € 25.--
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30. September 2006 - 14. Januar 2007
Die Kaisermacher
Frankfurt am Main und die goldene Bulle
Vor 650 Jahren bestimmte Kaiser Karl IV. in der "Goldenen Bulle" Frankfurt am Main zum Wahlort deutsch-römischer Könige. Dieses "Grundgesetz" des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation von 1356 gab sieben, später neun Kurfürsten exklusiv das Recht, im Bartholomäusdom den König zu wählen. Seit 1562 fanden hier zudem die Krönungen statt. 2006 jährt sich auch zum 200. Mal der Untergang des Alten Reiches, dessen Zentralort Frankfurt am Main bis zum Ende blieb.
Aus Anlass dieser Jubiläen veranstalten Institut für Stadtgeschichte, Historisches Museum, Dommuseum und Jüdisches Museum gemeinsam eine große kulturgeschichtliche Ausstellung und präsentieren Frankfurt am Main mit rund 800 eindrucksvollen Exponaten aus europäischen Sammlungen als "Stadt der Kaisermacher".
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1. Juni bis 30. Juli 2006
Gerhard Langenfeld
Schwarz und mehr Farben
Gerhard Langenfeld hat sich in den vergangenen Jahren geradezu mit
wissenschaftlicher Akribie mit der Farbe Schwarz beschäftigt und deren
Vielfältigkeit und Farbigkeit thematisiert und sichtbar gemacht. In strengen
Kompositionen hat er eine subtile innere Ordnung aufgebaut, die ein
Gegengewicht zur schnelllebigen Welt von heute bildet. Dabei gibt er mit ca.
fünfhundert schwarzen Tafeln im Dommuseum im Zeitalter der Bilderflut dem
Bilderverbot eine neue Wucht und Bedeutung. Seine Arbeit "Pure Lebensfreude"
setzt dagegen einen farbigen Akzent.
Katalog: Gerhard Langenfeld: Schwarz und mehr Farben. € 10.--
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5. April - 21. Mai 2006
Anette Ziss
Die Kathedrale von Rouen
Von 1892 bis 1894 malte Claude Monet die berühmten Bilder der Kathedrale von Rouen. Anette Ziss hat ihre Arbeit von 2002 bis 2004 dieser Werkgruppe gewidmet und seine Bilder auf ihre eigene Weise bearbeitet. Daraus ist eine Reihe von 15 Bildern entstanden. Sie sind das Ergebnis eines immer gleichen Malprozesses, in dem die letzte Stufe der Bearbeitung festgehalten wird.
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15. November 2005 - 8. Januar 2006
Leo Zogmayer
Kunst : Liturgie - Gefäße, Gewänder, Gehäuse
Die Ausstellung zeigt Caseln und liturgische Geräte von Leo Zogmayer,
darunter auch die Casel, die er für den Weltjugendtag in Köln 2005 entworfen
hat. Dazu zeigt die Ausstellung eine Dokumentation von Kirchenräumen, die
von Leo Zogmayer entworfen und ausgestattet wurden. Die Arbeiten des
österreichischen Künstlers für den Kirchenraum gelten als beispielhaft und
künstlerisch bedeutsam. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Katalog: Leo Zogmayer - Kunst : Liturgie - Gefäße, Gewänder, Gehäuse. € 8.--
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26. August - 30. Oktober 2005
Franziskus Wendels
LichtZeit
Franziskus Wendels Malerei ist eine Malerei des Lichtes. Sie ist inspiriert von den Lichtern der nächtlichen Stadt. Ihr weiß er viele Stimmungen des Lichtes aber auch der Dunkelheit abzugewinnen. Wendels ist ein Meister in der Meditation und Konzentration des Lichtes auf der Leinwand, das er aus dem Licht der Farben im vielschichtigen schwarzen Bildraum gewinnt. Es gelingt ihm dabei mühelos, die Grenzen zwischen Licht und Dunkelheit malerisch zu überspringen. Alles ist erleuchtet.
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20. April - 26. Juni 2005
Markus Friedemann Strieder
Eisenskulpturen und Zeichnungen
Markus Friedemann Strieders Eisenskulpturen betonen ihre Materialität und den Prozess ihrer Fertigung. Der Künstler geht mit den Gegebenheiten seines Materials und der Möglichkeit der Bearbeitung des Materials in der Handwerklichkeit des Schmiedens in aller Freiheit um, ohne sich gegen das Material und den Werkprozess zu stellen oder ihn zu überspielen. Die so entstandenen Arbeiten treten im Dommuseum mit der diffizilen Formenwelt der Goldschmiedekunst in Verbindung und fragen nach dem Sakralen und Profanen. Freie Zeichnungen erweitern den Blick auf die Differenzierungsmöglichkeiten und die Formensprache des österreichischen Künstlers.
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15. Februar - 3. April 2005
Dina Draeger
No Names
Die Darstellung der Anderen, der Ausgegrenzten und Anonymen, gehört nicht zum gängigen Bild der europäischen Kunst. Dina Draegers großformatige Malerei sucht die anonymen Anderen fast mit den Augen einer Fotoreportage und ist doch mehr als Reportage. Sie malt mit leidenschaftlicher Anteilnahme, das Ferne doch so nahe. So entstehen aus No Names Bilder von Menschen, die die Betrachterin und den Betrachter überraschen irritieren.
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8. Dezember 2004 - 30. Januar 2005
Der Dombrand von 1867
Frühe Photographie
In der Nacht zum Mariä Himmelfahrtstag, am 15. August 1867, just als der preußische König der Stadt einen Besuch abstatten wollte, stand der Kaiserdom in Flammen. Der Dachstuhl und der Domturm brannten stundenlang und im Inneren des kurz zuvor restaurierten Domes entstanden Brandschäden. Die Ausstellung dokumentiert mit frühen Photographien das Innere des Domes vor dem Brand und die durch das Feuer entstandenen Schäden. Bilder und schriftliche Dokumente aus dem Institut für Stadtgeschichte, dem Historischen Museum und dem Domarchiv geben einen Einblick in die Tage vor dem Brand, in die Brandnacht und in die Tage danach.
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7. Juli - 29. August 2004
In Restauro
Die Krippe von St. Leonhard
St. Leonhard, die älteste Kirche der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main, besitzt eine der ältesten Krippen der Stadt. Es handelt sich um 40 neapolitanische Krippenfiguren aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein großer Teil der Figuren kam über den Industriellen Adolf Schindling in dessen Familienbesitz und wurde im Jahre 2000 von seiner Tochter der Olympiasiegerin im Dressurreiten Liselott Linsenhoff St. Leonhard geschenkt. Ein kleiner Teil der Figuren war schon im II. Weltkrieg im Besitz der Kirche. Derzeit werden die Figuren aufwendig restauriert. Das Ergebnis der Restaurierung wird in der Ausstellung vorgestellt.
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14. April - 6. Juni 2004
Sr. M. Pietra Löbl OSF
>> dazwischen <<
Die bei Micha Ullmann an der Akademie in Stuttgart ausgebildete Ordensfrau stelle im Dommuseum aus. Was liegt näher, als die Ausstellung unter religiösen Gesichtspunkten zu betrachten? Das greift aber zu kurz. Ihre Arbeitsweise der formalen Reduktion, das Vermeiden von Effekten, die Leere und die Stille ihrer Arbeiten sind zwar im Kernpunkt geprägt von franziskanischer Strenge, führt aber in der Konsequenz viel weiter. Sr. M. Pietra Löbl zeigt Zeichnungen und eine Installation aus jüngster Zeit.
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15. Februar - 31. März 2004
Heike Gallmeier
Irgendeiner wartet immer (II)
Heike Gallmeiers Arbeiten zeichnen sich durch einen witzig-respektlosen Umgang mit der Malerei der Vergangenheit, den Künstlern der Kunstgeschichte, der Photographie und dem Video aus. Durch ihr ambitioniertes Kratzen an den Bildwelten der Vergangenheit stellt sie die alten Bilder mit ihren Mythen in den heutigen Zusammenhang, ohne sich als Akteurin außen vorzulassen. Die Vielschichtigkeit ihrer Reflexion ermöglicht ihr Bilder zu präsentieren, die weit über herkömmliche Malerei und Photographie hinausgreifen.
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28. September 2003 - 18. Januar 2004
Großmächtiges Nowgorod
Die Kirche auf dem Wolotowo-Feld
Die Doppelausstellung im Dommuseum und im Ikonen-Museum gibt einen tiefen Einblick in die Kunstgeschichte der russischen Stadt Nowgorod. Die Maria-Entschlafenskirche auf dem Wolotowo-Feld nahe Nowgorod wurde bei der Belagerung von Nowgorod und St. Petersburg im II. Weltkrieg durch deutsche Soldaten zerstört. Die Ausstellung im Dommuseum zeigt neben Originalexponaten aus Nowgorod eine 3-D-Videosimulation, welche die Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihren berühmten Wandmalereien nach Dokumenten vor dem II. Weltkrieg wieder erstehen läßt. Jetzt ist die Kirche, gesponsert durch die Wintershall AG, Kassel, im Rohbau wieder errichtet. Bis 2006 sollen die aus den Trümmern geretteten Malereifragmenten in der Kirche angebracht sein. Gleichzeitig zeigt das Ikonen-Museum neben sakralen Arbeiten aus Klöstern der einst bedeutenden und mächtigen Stadt Nowgorod Meisterwerke ihrer Ikonenmalerei.
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16. Juli - 31. August 2003
Jürgen Heinert
Wider erwarten
"Versuchen wir es mit Wittgenstein: Wer durch die Ausstellung von Jürgen Heinert geht, könnte darauf kommen, den Philosophen beim Wort zu nehmen, der auf die Frage nach seinem philosophischen Ziel einmal lapidar geschrieben hatte: Der Fliege einen Ausweg aus dem umgestülpten Trinkglas zeigen", so Wolfgang Ullrich. Jürgen Heinert wurde 1970 geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort lebt und arbeitet er.
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