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DAS MEROWINGISCHE MÄDCHENGRAB IM DOMMUSEUM |
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Bei Grabungen im Dom von 1992 bis 1994 wurde unter den schon bekannten Gräbern des Domes ein Grab aus dem späten 7. Jahrhundert entdeckt. Neben den Knochen eines Kindes fanden sich wertvolle Grabbeigaben: Ringe, Ohrringe aus Gold, Armreife aus Silber, eine Fibel, Töpfe und ein Glasgefäß usw.
Das Grab, das sich innerhalb der Mauern einer frühen Kapelle auf dem Domhügel fand und am Eingang zum Dom mit einer Gedenkplatte angezeigt ist, gilt als ein wesentliches Zeugnis christlicher Bestattungskultur. Nach diesem Grab richteten sich die architektonische Gestaltung der St. Bartholomäuskirche aus. Das verstorbene Mädchen, dessen Name und Herkunft unbekannt ist, gehörte, wie die Grabbeigaben zeigen, einer reichen merowingischen Familie an.
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